Bad Bük, ein Ort mit Geschichte

Bük, oder ungarisch Bükfürdö steht auf historischem Boden: Bereits in der Bronzezeit ließen sich Menschen in der Umgebung der kleinen Stadt nieder. Die Bernsteinstraße, eine der wichtigsten Handelsrouten des Altertums, führte unmittelbar an der Siedlung vorbei. Eine erste Besiedlung durch ungarische Stämme ist für das 10. Jahrhundert nachgewiesen. Urkundlich erwähnt wird Bad Bük als „Byk“ im Jahr 1265. Vierhundert Jahre später tragen bereits vier benachbarte Dörfer, aus denen später die Stadt Bük werden sollte, diesen Namen. Mitte des 19. Jahrhunderts erhält die Gemeinde Anschluss ans Eisenbahnnetz, eine erste zögerliche Industrialisierung findet statt. Durch die beiden Weltkriege erlebt Bük einen langsamen Niedergang, viele der arbeitslosen Einwohner ziehen mangels Perspektive weg. Das Jahr 1957 sollte die Wende bringen. In dem westungarischen Gebiet wird Erdöl vermutet, Probebohrungen in 1300 Meter Tiefe fördern jedoch einen anderen Schatz zu Tage: 58°C heißes Thermalwasser sprudelt in einer gewaltigen Fontäne aus dem Untergrund. Schnell stellt sich heraus, dass das Wasser über eine starke therapeutische Wirkung verfügt. Es zeichnet sich durch seinen hohen mineralischen Gehalt aus und wird bald zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie als Trinkkur gegen Krankheiten des Verdauungssystems eingesetzt. Im Jahr 1962 wurde eine erste Kurtherme errichtet, die seitdem kontinuierlich ausgebaut wurde. Heute gehören zur zweitgrößten Therme Ungarns ein Kurzentrum, ein Erlebnisbad sowie eine Saunalandschaft.


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